Flensburg Mobil

Ein Projekt der bequa Flensburg Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH

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24939 Flensburg

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Rundgänge

Auf der folgenden Unterseite finden Sie Rundgänge mit ihren einzelnen Stationen, die Ihnen Sehenswertes aus der Region näherbringen wollen.

Zum Teil werden diese von unseren Touristikpartnern in Form von Flyern oder herunterzuladenden Dokumenten angeboten.

Wir haben die Beschreibung der beinhalteten Stationen durch Hördateien (zum Anhören oder zum Herunterladen) ergänzt und bieten Ihnen Informationsmöglichkeiten zur Zugänglichkeit und zur Wegbeschaffenheit.

Ein weiteres Angebot sind von uns selbst gestaltete Rundgänge, die den Anspruch von Barrierearmut erfüllen.

Historischer Rundgang durch Busdorf

Einleitung

Gesamtlänge des Rundgangs: ca. 7740 m
Zeitdauer: ca. 3 Std.

Busdorf, Haddeby und Haithabu – von den Dänenkönigen bis ins 21. Jahrhundert

Das 1985 errichtete Wikinger Museum Haithabu sowie die rekonstruierten Wikinger Häuser Haithabu zählen heute zu den – auch international renommierten – Aushängeschildern der Gemeinde. Von herausragender historischer Bedeutung sind auch die auf dem Gemeindegebiet erhalten gebliebenen Wallanlagen des Dannewerks.

(Quelle: Faltblatt herausgegeben von Ostseefjord Schlei GmbH)


Kartenauschnitt © OpenStreetMap-Mitwirkende
 
01

Niedersachsenhaus

Kirchenweg 1 lautet die Adresse des wohl ältesten erhaltenen Hauses der Gemeinde.
Wo heute ein Friseursalon und ein Dorfmuseum zum Besuch einladen, gingen ab 1767 Kinder zur Schule. Die Küsterschule war in Form eines – auch als Niedersachsenhaus bezeichneten - reetgedeckten Fachwerkhauses erbaut worden. Die Schulstube wurde 1830 durch einen Anbau von 36 auf 70 Quadratmeter erweitert - 1861 wurden in der bereits baufälligen Schule über 100 Kinder unterrichtet. 1863 wurde deshalb an der Straße nach Selk ein neues, größeres Schulgebäude fertiggestellt, das 1929 nach einem Blitzschlag abbrannte. Der bis heute genutzte Nachfolgebau wurde am 7. August 1930 eingeweiht.

Weitere Informationen zur Station Niedersachsenhaus

02

Odins Historisches Gasthaus Haddeby

Die Geschichte des beliebten Landgasthofs reicht zurück bis ins Jahr 1828. Damals eröffnete in Haddeby vor den Toren Schleswigs erstmals ein Krug seine Pforten. 1848 brannte das historische Gebäude nieder. Auf seinen Grundmauern wurde erneut ein Gasthaus und Hotel errichtet, das seine Glanzzeit in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte. Anfang der 80er Jahre gab der letzte Pächter auf, das Gasthaus verfiel zur Ruine.2007 begann die Wiederbelebung der Traditionsadresse - im März 2009 wurde das Historische Gasthaus Haddeby neu eröffnet, in den Räumen bieten viele alte Postkarten Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Hauses.
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The history of the popular country inn goes back to 1828, when a jug opened its doors for the first time in Haddeby at the gates of Schleswig. In 1848 the historic building burned down. An inn and hotel was rebuilt on its foundation walls, which had its heyday in the 50s and 60s of the last century. The last tenant gave up in the early 80s and the inn fell into ruin. 2007 the revival of the traditional address began - in March 2009 the historic Haddeby Inn was reopened, many old postcards in the rooms offer insights into the eventful history of the house.
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Historien om den populære country inn går tilbage til 1828. På det tidspunkt åbnede en kande dørene for første gang i Haddeby ved Slesvigs porte. I 1848 brændte den historiske bygning ned. En kro og et hotel blev genopbygget på sine grundmure, som havde sin storhedstid i 50'erne og 60'erne i det sidste århundrede. I begyndelsen af ??80'erne opgav den sidste lejer og kroen blev ødelagt. 2007 genoplivningen af ??den traditionelle adresse begyndte - i marts 2009 blev den historiske Haddeby Inn genåbnet, mange gamle postkort i værelserne giver indsigt i husets begivenhedsrige historie.

Weitere Informationen zur Station Odins Historisches Gasthaus Haddeby

03

St. Andreas Kirche Haddeby

Wie vielerorts in Schleswig-Holstein, so liegen Pastorat und Kirche auch in Busdorf voneinander getrennt: Die um 1200 gebaute Kirche steht außerhalb des Dorfkerns in Haddeby. Der Sage nach wurde die einschiffige romanische Feldsteinkirche auf den Grundmauern der hölzernen Kirche errichtet, die der Heilige Ansgar im Jahre 849 bauen ließ, um Haithabus Wikinger zu missionieren. Die Mauern des Kirchenschiffs und des Chors der St. Andreas Kirche stammen noch aus dem 12.Jahrhundert, auch einige romanische Fenster sind erhalten geblieben; die in der Reformation eingezogene Empore verschwand 1955 wieder. Sehenswert ist der dreiflügelige Altar aus der Zeit um 1450.
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As in many other places in Schleswig-Holstein, the pastorate and church in Busdorf are separate from one another: the church, built around 1200, is outside the village center in Haddeby. According to legend, the single-nave Romanesque stone church was built on the foundation walls of the wooden church that Saint Ansgar had built in 849 to evangelize Haithabus Vikings. The walls of the nave and the choir of St. Andrew's Church date from the 12th century, and some Romanesque windows have been preserved; the gallery that was moved in during the Reformation disappeared again in 1955. The three-winged altar from around 1450 is well worth seeing.
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Som mange andre steder i Slesvig-Holsten er pastoratet og kirken adskilt fra hinanden i Busdorf: kirken, bygget omkring 1200, står uden for landsbyens centrum i Haddeby. Ifølge legenden blev den romanske stenkirke med en skib bygget på de grundlæggende vægge af den trækirke, som Saint Ansgar havde bygget i 849 for at evangelisere Haithabus-vikingerne. Skibets mure og koret fra St. Andrews Church stammer fra det 12. århundrede, og nogle romanske vinduer er bevaret; galleriet, der blev flyttet ind under reformationen, forsvandt igen i 1955. Det trefløjede alter fra omkring 1450 er værd at se.

Weitere Informationen zur Station St. Andreas Kirche Haddeby

04

Wikinger Museum Haithabu

Haithabu war zur Wikingerzeit einer der bedeutendsten Siedlungsplätze Nordeuropas. Die Ergebnisse der über 100 - jährigen Forschungsgeschichten sind im Wikinger Museum Haithabu zu bewundern. Das Museum informiert anhand der archäologischen Funde über das Alltagsleben der Wikinger, über das Handwerk, Handel, Religion, Runenschrift und Runensteine, Schiffbau, Seefahrt und vieles mehr. Innerhalb des Halbkreiswalles wird in dem rekonstruierten Siedlungsabschnitt mit Häusern und einem Landungssteg das wikingerzeitliche Alltagsleben und Handwerk wieder lebendig. Im Sommer laden viele Veranstaltungen die Besucher zum Mitmachen ein.
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Haithabu was one of the most important settlements in Northern Europe during the Viking Age. The results of more than 100 years of research can be admired in the Viking Museum Haithabu. Using archaeological finds, the museum provides information about the everyday life of the Vikings, about handicrafts, trade, religion, runic writing and rune stones, shipbuilding, seafaring and much more. Within the semicircular wall, everyday life and handicrafts from the Viking Age come to life again in the reconstructed section of the settlement with houses and a landing stage. In summer, many events invite visitors to take part.

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Haithabu var en af ??de vigtigste bosættelser i Nordeuropa i vikingetiden. Resultaterne af mere end 100 års forskning kan beundres i Viking Museum Haithabu. Museet bruger arkæologiske fund til at give information om vikingenes hverdag, om kunsthåndværk, handel, religion, runeskrift og runesten, skibsbygning, søfart og meget mere. Inden for den halvcirkelformede mur, i den rekonstruerede del af bygden med huse og en landingsplads, får hverdagen og håndværk fra vikingetiden liv igen. Om sommeren inviterer mange begivenheder besøgende til at deltage.

Weitere Informationen zur Station Wikinger Museum Haithabu

05

Skarthi Stein

1857 wurde in der Gemeinde Busdorf ein Runenstein aus der Wikingerzeit entdeckt, der schnell zum Wahrzeichen der Gemeinde avancierte und auch das Gemeindewappen schmückt. Am Fundort steht heute eine Kopie. Das Original kann im Wikinger Museum Haithabu besichtigt werden. Der Runenstein von Busdorf soll an Skarthi, einen bei Haithabu gefallenen Gefolgsmann des 1014 verstorbenen Königs Sven „Gabelbart“, erinnern. Runensteine wurden in der Wikingerzeit meist als Totengedenksteine gesetzt, dienten aber auch der Anzeige von Erb- und Besitzansprüchen; Die Runenschriftzeichen wurden in der germanischsprachigen Welt ab dem 2. Jahrhundert verwendet.
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In 1857 a rune stone from the Viking Age was discovered in the municipality of Busdorf, which quickly became a symbol of the municipality and also adorns the municipality's coat of arms. There is a copy at the site today. The original can be seen in the Viking Museum Haithabu. The runestone from Busdorf is said to commemorate Skarthi, a fallen follower of King Sven "Gabelbart", who died in Haithabu in 1014. In the Viking Age, rune stones were mostly used as memorial stones for the dead, but were also used to indicate inheritance and property claims; The runic characters were used in the Germanic-speaking world from the 2nd century.
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In 1857 a rune stone from the Viking Age was discovered in the municipality of Busdorf, which quickly became a symbol of the municipality and also adorns the municipality's coat of arms. There is a copy at the site today. The original can be seen in the Viking Museum Haithabu. The runestone from Busdorf is said to commemorate Skarthi, a fallen follower of King Sven "Gabelbart", who died in Haithabu in 1014. In the Viking Age, rune stones were mostly used as memorial stones for the dead, but were also used to indicate inheritance and property claims; The runic characters were used in the Germanic-speaking world from the 2nd century.

Weitere Informationen zur Station Skarthi Stein

06

Margarethenwall

Der auf Busdorfer Gemeindegebiet erhalten gebliebene Margarethenwall ist Teil des Danewerks, einem insgesamt über 30 Kilometer langen System von Wallanlagen, das in der Wikingerzeit ab etwa 700 in verschiedenen Bauphasen zwischen Haithabu und Hollingstedt errichtet wurde. Heute ist das Danewerk das größte archäologische Naturdenkmal Nordeuropas. Der ab 968 errichtete Magarethenwall diente als gut 3 Kilometer langer Verbindungswall zwischen Ringwall von Haithabu und dem Hauptwall des Danewerks; zum Teil wurde er als Doppelwall ausgeführt. Besonders gut erhalten ist der Magarethenwall zwischen dem Zentrum von Busdorf und der Autobahn A7.
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The Margarethenwall, which has been preserved in the municipality of Busdorf, is part of the Danewerk, a system of ramparts that is over 30 kilometers long and was built in various phases between Haithabu and Hollingstedt in the Viking Age from around 700. Today the Danewerk is the largest archaeological natural monument in Northern Europe. The Magareth Wall built from 968 served as a good 3 km long connecting wall between the ring wall of Haithabu and the main wall of the Danewerk; in part it was designed as a double wall. The Magarethenwall between the center of Busdorf and the A7 motorway is particularly well preserved.
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Margarethenwall, der er bevaret i Busdorf Kommune, er en del af Danewerk, et system med voldruter, der er over 30 kilometer langt og blev bygget i forskellige faser mellem Haithabu og Hollingstedt i vikingetiden fra omkring 700. I dag er Danewerk det største arkæologiske naturmonument i Nordeuropa. Magareth-muren fra 968 fungerede som en god 3 km lang forbindelsesmur mellem ringvæggen i Haithabu og Danewerk hovedvæg; delvis blev den designet som en dobbeltvæg. Magarethenwall mellem centrum af Busdorf og motorvej A7 er især godt bevaret.

Weitere Informationen zur Station Margarethenwall

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