Flensburg Mobil

Ein Projekt der bequa Flensburg Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH

Schiffbrücke 43-45
24939 Flensburg

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Rundgänge

Auf der folgenden Unterseite finden Sie Rundgänge mit ihren einzelnen Stationen, die Ihnen Sehenswertes aus der Region näherbringen wollen.

Zum Teil werden diese von unseren Touristikpartnern in Form von Flyern oder herunterzuladenden Dokumenten angeboten.

Wir haben die Beschreibung der beinhalteten Stationen durch Hördateien (zum Anhören oder zum Herunterladen) ergänzt und bieten Ihnen Informationsmöglichkeiten zur Zugänglichkeit und zur Wegbeschaffenheit.

Ein weiteres Angebot sind von uns selbst gestaltete Rundgänge, die den Anspruch von Barrierearmut erfüllen.

Historischer Stadtrundgang Friedrichsberg

Einleitung

Gesamtlänge des Rundgangs: ca. 3 km
Zeitdauer: ca. 2 Std.

Friedrichsberg - auf den Spuren von Hofwirtschaft und Gemeinsinn


Kartenauschnitt © OpenStreetMap-Mitwirkende
 
01

Wassermühle vor Schloß Gottorf

In Sichtweite von Schloß Gottorf siedelten sich seit dem 17. Jahrhundert Wirtschaftseinrichtungen des Hofes an. Davon zeugen die frühere Poststation (heute Pension „Zum weißen Schwan“) und die alte Gottorfer Wassermühle mit ihrem „Herrenstall“ und „Alten Garten“ verwiesen auf die frühere Lage der Reitställe sowie des Küchen- und Ziergartens von Schloß Gottorf. Nicht mehr erkennbar ist der zugeschüttete Mühlenteich.
Heute befindet sich hier die Parkanlage vor dem imposanten Oberlandesgericht, das 1878 als preußisches Regierungspräsidium errichtet wurde.

Weitere Informationen zur Station Wassermühle vor Schloß Gottorf

02

Landesarchiv Schleswig-Holstein

Zu den herausragenden historischen Gebäuden der Stadt gehören die sogenannten Freihäuser in der Gottorfstraße. Ihre Besitzer entstammten meist dem Adel oder bekleideten führende Amtspositionen, von der städtischen Gerichtsbarkeit und Steuerlast waren sie befreit. Das wohl berühmteste Freihaus ist das um 1700 errichtete Prinzenpalais, ein dreiflügeliges Herrenhaus, das mit dem Landesarchiv das „Gedächtnis“ Schleswig-Holsteins beherbergt. Ihm gegenüber steht der Günderothsche Hof, früher Gästehaus von Herzog Friedrich III., heute Stadtmuseum. Ebenfalls sehenswert: der Fürstenhof zwischen Prinzenpalais und Gericht.
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Among the outstanding historical buildings of the city are the so-called free houses in the Gottorfstraße. Its owners originated mostly from the nobility or incumbent leading positions, from which city jurisdiction and tax burden were exempt. Probably the most famous free house is the Prince's Palace, built around 1700, a three-story mansion that houses the "memory" of Schleswig-Holstein with the national archives. Opposite it is the Günderothsche Hof, former guest house of Duke Friedrich III., Today Stadtmuseum. Also worth seeing: the princely court between Prinzenpalais and Gericht.
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Byens fremragende historiske bygninger inkluderer den såkaldte Freihaus i Gottorfstraße. Deres ejere stammede for det meste fra aristokratiet eller havde ledende positioner, de var fritaget for byens jurisdiktion og skattebyrde. Den sandsynligvis mest berømte Freihaus er Prinzenpalais, der blev bygget omkring 1700, et trefløjet herregård, der huser "mindesmærket" fra Slesvig-Holsten med statsarkivet. Modsat det er Günderothsche Hof, tidligere gæstehus for hertug Friedrich III., I dag bymuseet. Også værd at se: Fürstenhof mellem Prinsens palads og retten.

Weitere Informationen zur Station Landesarchiv Schleswig-Holstein

03

Bahnhof

1869 wurde der Bahnhof an den Stadtrand verlegt; gleichzeitig entstand die Bahnhofstraße, die ihn über Pferde- und später Straßenbahnen mit der Stadt verband. Bis zur Jahrhundertwende wurden hier viele zeittypische Häuser errichtet. Sie geben dem Straßenzug mit ihrem Baustil nach preußischen Architekturkatalogen und im späteren Jugendstil ein markantes Gesicht. Das in der prominenten Tradition der Heimatschutzarchitektur stehende Bahnhofsgebäude wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg fertiggestellt. Die Großzügigkeit seiner repräsentativen Halle verdankt es Schleswigs Status als preußischer Regierungssitz.

Weitere Informationen zur Station Bahnhof

04

Bürgerstift der Spar-und Leihkasse

„Drauß bei Schleswig vor der Pforte wohnen arme Leute viel…“- so schildert der romantische Dichter Clemens Brentano den südlichen Friedrichsberg in seiner Ballade „ Die Gottesmauer“. Sie geht auf eine Begebenheit im Winter 1813/14 zurück, wonach eine Schneewehe die Witwe Mumm mit Tochter und Enkelin vor plündernden Soldaten bewahrte. Auch im deutsch-dänischen Krieg 1864 schützte eine Schanze über dem Busdorfer Teich den Zugang von Süden. Heute findet sich hier das zum Frieden mahnende Kanonendenkmal. Daneben errichtete die Friedrichsberger Spar- und Leihkasse, das Alten und Armen gewidmete Bürgerstift von 1868.

Weitere Informationen zur Station Bürgerstift der Spar-und Leihkasse

05

Bugenhagenschule Schleswig

Unterhalb der Dreifaltigkeitskirche, die um 1650 nach Plänen des Gottorfer Hofgelehrten Adam Olearius errichtet wurde, spiegelte sich mit Armenhaus, Pastorat und Schule das kirchliche Leben. Aus dem alten Armenhaus wurde das moderne Kirchengemeindehaus (Elisabeth-Beling-Haus) und aus dem alten Pastorat ein neoklassizitischer Neubau- heute in Privatbesitz. An die Stelle des Taubstummeninstituts, das Wihlhelm Georg Pfingsten 1805 begründete, wurde 1927 von Stadtbaurat Julius Petersen die imposante Bugenhagenschule gesetzt- ein prägnantes Beispiel der Heimatschutzarchitektur, das unter Denkmalschutz steht.
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Below the Trinity Church, which was built around 1650 according to the plans of the Gottorf court scholar Adam Olearius, church life was reflected in the poor house, pastorate and school. The old poor house became the modern parish hall (Elisabeth-Beling-Haus) and the old pastorate became a neoclassical new building - now privately owned. In place of the Deaf and Mute Institute, which Wihlhelm Georg Pfingsten founded in 1805, the imposing Bugenhagen School was put in place in 1927 by City Building Councilor Julius Petersen - a striking example of heritage protection architecture that is under monument protection.
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Under treenighedskirken, der blev bygget omkring 1650 i henhold til planerne fra Gottorf hoffelærer Adam Olearius, blev kirkelivet afspejlet i fattighuset, pastoratet og skolen. Det gamle fattige hus blev den moderne menighedshal (Elisabeth-Beling-Haus), og det gamle præstegård blev en nyoklassisk nybygning - nu privatejet. I stedet for Institut for Døve og Mute, som Wihlhelm Georg Pfingsten grundlagde i 1805, blev den imponerende Bugenhagen School indført i 1927 af bybygningsråd Julius Petersen - et slående eksempel på arvbeskyttelsesarkitektur, der er under monumentbeskyttelse.

Weitere Informationen zur Station Bugenhagenschule Schleswig

06

Friedrichsberger Apotheke

Im Zentrum des Friedrichsbergs weitet sich die Friedrichstraße zu einem marktähnlichen, seit jeher von Geschäftsgebäuden gesäumten Platz. Im Haus Nummer 56 (heute Friedrichsberger Apotheke) betrieb Senator Bernhard Vollrat Wiek einst ein Geschäft; seine gemeinnützigen Interessen verband sich mit der Kirche für sozial Schwache.1816 fand hier die erste Vorstandssitzung der „Friedrichsberger Spar-und Leihkasse“ statt, die „ Dienstboten, Mägde, Knechte und Gehilfen“ zum Sparen animieren und Gewerbetreibenden mit günstigen Anleihen aushelfen soll.

Weitere Informationen zur Station Friedrichsberger Apotheke

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