Zur gleichen Musik tanzen absolut gleichberechtigt RollstuhlfahrerInnen und FußgängerInnen auf der gleichen Tanzfläche.
Heute ist es so, dass beide PartnerInnen gleichberechtigt tanzen, wobei die Ausführung der Tänze in früheren Zeiten nicht so gegeben war.
Das Ziel sollte es sein, gleiche Bewegungsabläufe zu entwickeln, welche der Musik und dem Charakter des jeweiligen Tanzes entsprechen.
In Rollstuhltanzgruppen werden die unterschiedlichsten Formen des Rollstuhltanzsports durchgeführt:
1.- Kombi-Tanz: Ein Rolli tanzt mit einem Fußgänger
2.- Duo-Tanzen: Zwei RollstuhltänzerInnen tanzen gemeinsam
3.- Gruppentänze: Alle TänzerInnen (Rollis wie auch FußgängerInnen)
tanzen gemeinsam als Gruppe.
Die Gestaltung unterschiedlichster Tanzformen ist in allen o.g. Bereichen möglich.
Die verschiedenen Formen des Tanzens gehen vom Standard- und Lateintanz über Disco-Fox, bis hin zu folkloristischen Tanzformen oder freien, choreographisch, gestalteten Tänzen.
Ist die Musik und der Charakter der Tänze vorgegeben, also exakt wie im Tanzsport nichtbehinderter Menschen, so ist die im Rollitanzsport erforderliche Technik eine speziell hierfür entwickelte. Die Tanztechnik der FußgängerInnen orientiert sich an der, im Tanzsport nichtbehinderten Menschen, üblichen Tanztechnik. Die Tanztechnik der RollstuhltänzerInnen hingegen ist speziell für den Rollstuhlfahrer oder die Rollstuhlfahrerin entwickelt worden.
Was im Rollstuhltanzsport angestrebt werden sollte, ist das Ziel von einem stets musikalischen, charakteristischen, technisch sauberen und gleichberechtigten Tanzsport.
Dies sollte besonders beim Leistungssport angestrebt werden. Im Breitensport kann man auch in die Technik reinschnuppern, indem man Lehrgänge und Rollstuhltanzgruppen besucht.
Ausführliche Informationen zum Rollstuhltanzsport finden sie auf www.rollstuhltanz.de
Oder besuchen sie einfach mal eine der vielen Rollstuhltanzgruppen oder eine Veranstaltung.

