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Flensburg Mobil

Ein Projekt der bequa Flensburg Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Flensburg mbH

Schiffbrücke 43-45
24939 Flensburg

Telefon: +49 461 - 1 503-0
Telefax: +49 461 - 1 503-100

URI: https://www.flensburg-mobil.de/

Rundgänge

Auf der folgenden Unterseite finden Sie Rundgänge mit ihren einzelnen Stationen, die Ihnen Sehenswertes aus der Region näherbringen wollen.

Zum Teil werden diese von unseren Touristikpartnern in Form von Flyern oder herunterzuladenden Dokumenten angeboten.

Wir haben die Beschreibung der beinhalteten Stationen durch Hördateien (zum Anhören oder zum Herunterladen) ergänzt und bieten Ihnen Informationsmöglichkeiten zur Zugänglichkeit und zur Wegbeschaffenheit.

Ein weiteres Angebot sind von uns selbst gestaltete Rundgänge, die den Anspruch von Barrierearmut erfüllen.

Historischer Stadtrundgang durch das Bellmannviertel

Gesamtlänge des Rundgangs: ca. 2530 m
Zeitdauer: ca. 3 Std.

Ein geschichtsträchtiger Rundgang über Schleswigs Balkon und den Hesterberg in die Neustadt.

Übersicht aller Anlaufstellen

  1. Michaelisallee
  2. Chemnitz-Bellmann-Denkmal
  3. Stiftung Volkskundemuseum (dauerhaft geschlossen)
  4. Petersenburg
  5. Haus der Landwirtschaftskammer
  6. Zwangsarbeiter-Mahnmal Hesterberg

Kontaktinformationen

Schleswig

Michaelisallee

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts endeckten die Schleswiger Bürger die besondere Qualität des Höhenzuges nördlich der Schlei. Durch Spendenaufrufe und Geldsammlungen schufen sie 1825 die Voraussetzungen für die Anlage einer schattigen Allee. Als Promenadenweg führte die Michaelisalle von der mittlerweile abgebrochenen Michaeliskirche bis zum Schneckenberg, wo später das Chemnitz-Bellmann Denkmal errichtet wurde. Bis heute bietet die parallel zum Lollfuß verlaufende Michaelisallee als „Balkon“ Schleswigs einen herrlichen Blick über Schloß Gottorf, den Friedrichsberg, die Schlei und die Schützenkoppel, sowie auf die Altstadt.

Kontaktinformationen

An der Schützenkoppel
24837 Schleswig

Chemnitz-Bellmann-Denkmal

Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts brach die Nationalitätenfrage insbesondere auch im Herzogtum Schleswig auf. Höhepunkt dieser Entwicklung war das Schleswiger Sängerfest von 1844. Mehr als 12.000 Menschen versammelten sich am 24.Juli auf der Hesterberger Festwiese und erlebten begeistert die Premiere des Schleswig-Holstein-Liedes. Den Text der heute noch gesungenen Landeshymne hatte der Advokat Matthäus Friedrich Chemnitz in letzter Minute umgeschrieben, die Melodie der Schleswiger Kontor Carl Gottlieb Bellmann komponiert.
An beide erinnert das von Paul Peterich entworfene, 1896 an der Schützenkoppel errichtete Denkmal.
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I den anden tredjedel af 1800-tallet brød spørgsmålet om nationaliteter ud, især i hertugdømmet Slesvig. Højdepunktet i denne udvikling var Slesvigske Sangfestival i 1844. Mere end 12.000 mennesker samledes den 24. juli på Hesterberger Festwiese og oplevede entusiastisk premieren på den slesvig-holstenske sang. Teksten til statssangen, som stadig synges i dag, blev omskrevet af advokat Matthäus Friedrich Chemnitz i sidste øjeblik, komponerede melodien fra Slesvigeren Kontor Carl Gottlieb Bellmann.
Begge mindes monumentet designet af Paul Peterich og opført i 1896 på Schützenkoppel.

Kontaktinformationen

Suadicanistr. 46-54
24837 Schleswig

Telefon: 04621 - 9 67 60
Telefax: 04621 - 96 76 34

Stiftung Volkskundemuseum (dauerhaft geschlossen)

Das etwa einen Kilometer vom Schloss Gottorf entfernte und auf dem Hesterberg gelegene Volkskundemuseum gehört zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. Es ist im ehemaligen Futter- und Proviantlager der preußischen Kavallerie untergebracht und ist eines der größten Museen seiner Art in Deutschland.
Im Schleswiger Volkskundemuseum werden die Besucher in die denkmalgeschützten historischen Speicherbauten, mit einer Ausstellungsfläche von mehr als 3.000 Quadratmeter, zu einer erlebnisreichen Reise quer durch die schleswig-holsteinische Vergangenheit eingeladen. Hier erzählt das Museum in sehr eindrucksvollen Ausstellungen vom Leben der Menschen im Lande, von ihrer Kultur und politischer Geschichte ebenso wie von der Arbeit und Freizeitgestaltung in der Zeit vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ausgestellt werden viele Exponate rund um das Thema Alltagskultur wie zum Beispiel Ausstellungsstücke zur Hauswirtschaft, Gerät und Arbeit der Bauern, Fischer und Boote. In einer Ausstellung erfährt der Besucher etwas über historische Kriminalfälle und den passenden Beweisstücken. Zum Thema Mobilität und Verkehrsmittel gibt es in einer anderen Ausstellung, unter anderem mit original Kutschen, Automobilen und Motorrädern der Vergangenheit, ebenfalls viel zu entdecken. Des Weiteren gibt es eine originale Eisdiele “Casal“ von 1957 sowie einen echten Tante Emma Laden aus dem Jahre 1940 zu sehen.

Neben den Dauerausstellungen werden im Volkskundemuseum auch diverse Sonderausstellungen gezeigt. Regelmäßige öffentliche Sonntagsführungen durch die Ausstellungen sowie regelmäßige Aktionstage und Konzerte runden das Angebot ab.

Das Volkskundemuseum Schleswig, welches als kinderfreundliches Museum ausgezeichnet wurde, bietet viele umfangreiche museumspädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Schulklassen. Zu diesen Angeboten zählen zum Beispiel ein komplettes Kindergeburtstagsprogramm sowie Schnitzeljagden auf dem Museumsgelände oder Backen im Museum. In den Schulferien werden mehrmals wöchentlich Ferienspaß-Aktionen für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren geboten.

Im Museumscafe wird der Besucher mit selbstgebackenen Torten und Kuchen verwöhnt. Bei gutem Wetter kann man die leckeren Torten und Kuchen auch im Museumsgarten genießen. Dieser Museumsgarten wurde nach historischen Vorbildern von Haus- und Bauerngärten aus der Zeit um 1900 angelegt.

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Chemnitzstr.
Schleswig

Petersenburg

Zu dem städtebaulichen Ziel, in der Bellmann- und Chemnitzstraße geschlossene Straßenräume im Sinne der Heimatschutzarchitektur zu schaffen, trugen auch die gleichzeitig errichteten Gebäude der Heimstätte Schleswig-Holstein und besonders die von Julius Petersen entworfenen Privathäuser bei. Er selbst baute sich 1927 das Doppelhaus Chemnitzstraße 55/57, die sogenannte Petersenburg.
Das zweigeschossige Haus aus rotem Backstein wird geprägt durch 2 Ecktürme mit Kugeldächern.
Es bildet den baukünstlerischen Höhepunkt der neustädtischen Wohnbebauung - und öffnet den Blick für den Detailreichtum der vielfältigen charaktervollen Privathäuser.
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Bygningerne i hjembyen Slesvig-Holsten og især de private huse, der er designet af Julius Petersen, bidrog også til byplanlægningens mål om at skabe lukkede gaderum i betydningen hjemlands sikkerhedsarkitektur. I 1927 byggede han det dobbelthus på Chemnitzstrasse 55/57, den såkaldte Petersenburg.
Huset i to etager lavet af rød mursten er kendetegnet ved 2 hjørnetårne ??med sfæriske tage.
Det udgør det arkitektoniske højdepunkt i boligudviklingen i den nye by - og åbner for en visning af det væld af detaljer i de forskellige, karakteristiske private huse.

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Bellmannstraße 26
24837 Schleswig

Haus der Landwirtschaftskammer

Um 1900 entwickelte sich die Heimatschutzbewegung, die sich für mehr regionale Identität einsetzte. In der Architektur wandte sie sich gegen Stil-Misch-Masch und propagierte rote Ziegel und Sprossenfenster. Diesem Ideal fühlte sich der Schleswiger Stadtbaumeister Julius Petersen verbunden, als er 1925 die Beamtensiedlung Neustadt konzipierte. Zentrum wurde die frühere Landwirtschaftsschule mit ihrer reich gegliederten, expressionistischen Fassade und der quer gestellten, den Platz prägenden Bellmann-Turnhalle mit Arkadengang. Zwischen ihnen sollte ein - wegen der Weltwirtschaftskrise nicht realisierter - Wasserturm das Stadtbild krönen.
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Omkring 1900 udviklede homeland security-bevægelsen sig og gik ind for mere regional identitet. I arkitektur vendte hun sig mod stil-blandet mos og formerede røde mursten og gittervinduer. Den slesvigske stadsarkitekt Julius Petersen følte sig forbundet med dette ideal, da han designede Neustadts bosættelse i 1925. Centret var den tidligere landbrugsskole med sin rigt strukturerede, ekspressionistiske facade og det tværgående Bellmann gymnasium med arkade, der kendetegner pladsen. Tilsammen skulle et vandtårn - der ikke blev realiseret på grund af den globale økonomiske krise - krone bybille

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Hesterberg
24837 Schleswig

Zwangsarbeiter-Mahnmal Hesterberg

Auf dem Schleswiger Hesterberg befand sich im 2. Weltkrieg das Kriegsgefangenen-Stammlager XA, in dem bis zu 1.100 Kriegsgefangene untergebracht waren. Hinzu kamen etwa 850 zivile Fremd-und Zwangsarbeiter aus Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und der Sowjetunion.
Sie wurden meist zwangsrekrutiert, in Privatquartieren, Lagern und Arbeitskommandos unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten und mussten im kommunalen und privaten Bereich Zwangsarbeit leisten. Die sieben Kugeln im äußeren Kreis um das Mädchen stehen jeweils für eine Nation.
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Under Anden Verdenskrig lå den største krigsfanger lejr XA på Slesvig Hesterberg, hvor op til 1.100 krigsfanger blev indkvarteret. Derudover var der omkring 850 civile udenlandske og tvangsarbejdere fra Belgien, Frankrig, Italien, Holland, Polen og Sovjetunionen.
De fleste af dem blev tvangsrekrutteret, holdt i private kvarterer, lejre og arbejdsafdelinger under undertiden umenneskelige forhold og måtte udføre tvangsarbejde i den kommunale og private sektor. De syv bolde i den ydre cirkel omkring pigen repræsenterer hver en nation.