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Diabetes mellitus Typ 2

20. Februar 2012, von «Kurt Tomaschewski»

Viele Menschen sind an Diabetes Typ 2, im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, erkrankt und wissen es nicht.

Seid 1961 hat sich die Zahl der Diabeteserkrankungen verdreifacht. Diabetes gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Es ist eine Stoffwechselerkrankung. Zurzeit sind ca. 3,8 Millionen Menschen an Diabetes 2 erkrankt und die Zahl steigt ständig. Ein gefährlicher und weit verbreiteter Irrtum ist, Diabetes 2 sei weniger gefährlich als Diabetes 1. Die Erkrankung verläuft zunächst unauffällig und man spürt sie nicht. Viel wertvolle Zeit geht dadurch verloren. Ab dem 60. Lebensjahr nimmt die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen besonders stark zu. Deshalb sprach man in früheren Jahren auch vom Alterszucker. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend, weil sie den Eindruck erweckt, dass es normal ist, im Alter Diabetes zu bekommen.

Der Körper benötigt für die Arbeit der Organe, Muskeln und zur Erhaltung der Körpertemperatur ständig Brennstoff, den wir durch Nahrungsaufnahme erhalten. Die Nahrung wird im Darm zu Traubenzucker, auch Glukose genannt, verwandelt. Vom Darm gelangt die Glukose mit dem Blut in jede Körperzelle. Sie kommt aber nur durch das Hormon Insulin, das die Zellen öffnet, in die Zellen hinein.

Jeder Mensch hat also Zucker im Blut. Das für die Verwertung der Glukose erforderliche Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse erzeugt. Beim Typ Diabetes 1 erzeugt die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr. Insulin muss dann dem Körper täglich in bestimmten Mengen künstlich zugeführt werden.

Beim Typ Diabetes 2 wird zwar noch Insulin erzeugt, aber nicht mehr in ausreichender Menge, weil einige der Insulin erzeugenden Zellen abgestorben sind. Der vom Körper erzeugte Zucker gelangt nicht in die Körperzellen, sondern verbleibt im Blut und wird dann über die Nieren ausgeschieden. Dafür bindet der Zucker sich an Wasser.

Die betroffenen müssen häufiger Wasser lassen, auch nachts, weil sie den Zucker ausscheiden müssen. Durch den Flüssigkeitsverlust werden Sie sehr durstig. Wer diese Merkmale bei sich feststellt, sollte beim Hausarzt einen Blutzuckertest machen lassen. Dabei muss man auf nüchternen Magen einen halben Liter stark zuckerhaltige Flüssigkeit trinken. Zwei Stunden dauert dabei der Aufenthalt beim Arzt, weil vor dem Trinken der Zuckerwert gemessen wird. Eine weitere Messung erfolgt nach einer Stunde und noch eine nach zwei Stunden.

Wenn der Wert bei 90 und nach zwei Stunden bei 140 mg/dl (mg-Milligramm Zucker pro dl-Deziliter Blut) liegt, besteht keine Zuckerkrankheit. Ein Wert von 200 mg/dl und mehr ist ein Beweis von Diabetes Typ 2. 

Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die zurzeit noch nicht heilbar ist. Durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung, Vermeidung von Übergewicht, viel Bewegung und durch Unterstützung von Medikamenten kann die Fortschreitung von Diabetes Typ 2 verzögert werden.

Die Erkrankung an Diabetes sollte jeder ernst nehmen, sie kann zu Sehstörungen, schlechter Wundheilung, Hautjucken und allgemeiner Infektanfälligkeit führen. 

Zur Geschichte der Diabetes ist anzumerken, dass der Begriff aus dem Griechischen stammt und „Hindurch gehen lassen“ bedeutet. Auch in der Antike gab es Menschen, die an übermäßiger Harnausscheidung litten. Der griechische Arzt Arcataios von Kapadokien (ca. 80-130 Jahre nach Chr.) nannte diese starke Harnausscheidung Diabetes. Erst der deutsche Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus (1493-1541) vermutete Stoffwechselstörung als Ursache der Diabetes. Er glaubte, dass die Zusammensetzung des Blutes bei Diabetikern verändert war.

Mitte des 19.Jahrhunderts untersuchte der deutsche Arzt Paul Langerhans (1847-1888) Teile der Bauchspeicheldrüse. Unter dem Mikroskop entdeckte er unterschiedliche Zellengruppen. Diese Zellengruppen, die nach ihm benannten „Langerhansschen Inseln“, sind die Zellen die das Insulin produzieren. 

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