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		<title>RSS Feed</title>
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			<title>RSS Feed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2012 12:24:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Mediation statt Rechtsstreit</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/mediation-statt-rechtsstreit.html</link>
			<description>Begegnen sich zwei Menschen unterschiedlicher Meinung vor Gericht, so sind die Fronten meist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Doch in vielen Fällen führt dieses nicht zu einer dauerhaften Lösung. Es fällt dem Unterlegenen eines Gerichtsverfahrens oft schwer, das Urteil gegen seine Gunsten zu akzeptieren und auch nach einem Gerichtsverfahren ist längst nicht sichergestellt, dass sich die streitenden Personen im Anschluss wieder friedlich gesonnen sind. Ganz im Gegenteil: Der Streit entfacht oft wieder von neuem.<br /><br />Einen anderen Ansatz verfolgt die Mediation. Hier soll bereits im Vorwege einer gerichtlichen Auseinandersetzung eine von beiden Seiten akzeptierte Lösung gefunden werden. Dazu wenden sich beide Parteien an einen ausgebildeten Mediator.<br /><br />Da es in Deutschland keinen gesetzlichen Schutz für die Ausbildung als Mediator gibt, existiert keine gesetzliche Regelung einer Mediationsausbildung. Deshalb haben sich dieser Aufgabe einige private Mediationsverbände angenommen, um einen einheitlichen Standard zu vorgegebenen Ausbildungsinhalten zu definieren. Zu den privaten Mediationsverbänden gehören die Deutsche Gesellschaft für Mediation (DGM), die Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM), der Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) und der Bundesverband Mediation (BM).<br /><br />Finden sich zwei Menschen bei einem Mediator ein, so ist das erklärte Ziel eine gütliche Einigung. Vorausgesetzt wird eine Kompromissbereitschaft beider Parteien.<br />Aufgabe des Mediators ist es nun, einen Dialog anzuregen und die jeweiligen Anliegen deutlich zu machen. Dabei muss der Mediator streng darauf achten, Neutralität zu wahren und keinen Lösungsweg vorzugeben.<br /><br />Mediatoren spannen einen roten Faden im Einigungsprozess, indem sie das gemeinsame Gespräch in fünf Phasen einteilen:<br /><br />In der ersten Phase klärt der Mediator die beiden Teilnehmer über seine Rolle auf und sie schließen eine sogenannte Mediationsvereinbarung ab, in der das Vorgehen im Rahmen der Mediation festgehalten wird.<br /><br />In der zweiten Phase wird die Konfliktsituation von beiden Seiten erläutert. Es werden die jeweiligen Standpunkte formuliert, die verschiedenen Konfliktpunkte erfasst und schriftlich strukturiert.<br /><br />In der dritten Phase wird auf die eigentlichen Hintergründe des Konfliktes eingegangen.<br />Die Teilnehmer entscheiden über das erste zu behandelnde Thema und stellen ihre jeweilige Sicht dar. So erhalten beide Parteien einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt ihres Gegenübers. Auch können in dieser Phase die Wünsche und Bedürfnisse geteilt werden, um die Hintergründe des Konflikts deutlich werden zu lassen.<br /><br />Die vierte Phase wird auch als die „kreative Phase“ bezeichnet, denn hier erarbeiten beide Seiten gemeinsam Lösungswege auf Grundlage der vorangegangenen Aufklärung und Verdeutlichung ihrer Positionen. Die Aufgabe des Mediators ist es in dieser Phase, die Teilnehmer vor überstürzten Entschlüssen zu bewahren und Lösungsvorschläge auf ihre tatsächliche Umsetzbarkeit hin zu überprüfen.<br /><br />In der fünften Phase werden die Ergebnisse der Mediation meist in Form einer Zielvereinbarung schriftlich festgehalten. Die Zielvereinbarung konkretisiert das für den erarbeiteten Lösungsweg erforderliche Vorgehen beider Parteien, legt einen zeitlichen Ablaufplan fest und führt Handlungsmöglichkeiten im Falle eines möglichen Scheiterns auf.<br /><br />Durch die Mediation können Konfliktparteien so zu einer gütlichen Einigung gelangen, die über den Rechtsweg nicht möglich gewesen wäre.]]></content:encoded>
			<category>In eigener Sache</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 12:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleinwuchs  Informationen &amp; Hinweise</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/kleinwuchs-informationen-hinweise.html</link>
			<description>Bundesselbsthilfe Verband Kleinwüchsiger Menschen e.V.
Gemeinnützig</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer sind wir?<br /><br />Der Bundesselbsthilfe Verband Kleinwüchsiger Menschen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (VKM) wurde im November 1968 in Hamburg gegründet. Stand am Anfang der persönliche Kontakt und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund, sind unser Verband sowie seine Aufgaben bis heute stetig gewachsen und unsere Ziele vielfältiger geworden. Unser Verband ist als gemeinnützig anerkannt und vertritt die sozialpolitischen und medizinischen Interessen kleinwüchsiger Menschen.<br />Wir bieten vielfältige Beratung und Hilfe an: Unter anderem halten wir medizinische, sozialrechtliche und psychologische Seminare ab. Alle ordentlichen Mitglieder des VKM sind kleinwüchsig (&lt; 1,50m). Unsere Vorstandsmitglieder arbeiten neben ihrem Beruf ehrenamtlich für den Verband. Auch größere Menschen sind willkommen und können unseren Verband durch eine außerordentliche Mitgliedschaft unterstützen.<br />Zurzeit bestehen in Deutschland sieben Landesverbände, die rechtlich dem Bundesselbsthilfeverband angeschlossen sind, aber eigenverantwortlich arbeiten und regelmäßig Treffen und Seminare organisieren.<br /><br />Was ist Kleinwuchs?<br /><br />Kleinwuchs ist normalerweise eine Wachstumsstörung, deren Ursachen vielfältig und nur zum Teil bekannst sind.<br />Bei den unterschiedlichen Kleinwuchs-Erscheinungsformen lassen sich folgende Hauptgruppen unterscheiden:<br /><br />hormoneller Kleinwuchs<br />genetisch bedingter Kleinwuchs<br />Kleinwuchs durch Stoffwechselkrankheiten (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Diabetes, schwere Nierenschäden)<br /><br />Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise 100.000 kleinwüchsige Menschen.<br />Bis zu einer Körpergröße von 1,40m wird nach dem Schwerbehinderten-Gesetz Kleinwuchs als Behinderung anerkannt.<br />Aufgrund vielfältiger Einschränkungen halten wir eine Anerkennung für Menschen bis zu einer Körpergröße von 1,50m für angemessen.<br /><br />Was tun wir?<br /><br />
<ul><li>Unterstützung von kleinwüchsigen Menschen in sozialen, rechtlichen und Gesellschaftlichen Fragen</li></ul>
<ul><li>Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft</li></ul>

<ul><li>Umfassende Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Messen, Medienauftritten und Nationalen sowie internationalen Veranstaltungen</li></ul>

<ul><li>Zusammenarbeit und Informationsaustausch auf sozialpolitischem Gebiet und im Bereich der medizinischen Forschung mit Behörden, Behindertenorganisationen und Medizinern</li></ul>

<ul><li>Seminare und Workshops zu aktuellen, uns betreffenden Themen</li></ul>

<ul><li>Regelmäßige Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene dienen unter anderem dem persönlichen Erfahrungsaustausch</li></ul>

<ul><li>Sportliche Aktivitäten in der Bundessportgemeinschaft Kleinwüchsiger Menschen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> &nbsp;</li></ul>

<ul><li>Teilnahme an nationalen und internationalen Wettkämpfen</li></ul>
<br /><br />Was sind unsere Herausforderungen?<br /><br />
<ul><li>Gleichwertige Anerkennung in Kindergarten, Schule, Ausbildung und Beruf</li></ul>

<ul><li>Selbstbewusstes Auftreten in der Gesellschaft</li></ul>

<ul><li>Abbau psychischer Belastungen&nbsp; (Spott, „Schau mal, der/die kleine…!“)</li></ul>

<ul><li>Problembewältigung beim Aufbau einer Partnerschaft und bei der Familiengründung</li></ul>

<ul><li>Abbau von baulichen Hindernissen in der Umwelt (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Treppenstufen, Geldautomaten, Briefkästen, Bankschalter)</li></ul>

<ul><li>Bewältigung von gesundheitlichen Problemen (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Rücken- und Gelenkbeschwerden)</li></ul>

<ul><li>Kauf passender Kleidung und entsprechendem Schuhwerk</li></ul>

<ul><li>Umgang mit Barrieren in öffentlichen Verkehrsmitteln</li></ul>

<ul><li>Umbau- und Änderungsmaßnahmen (Wohnung, Auto, Kleidung) finanziell erträglich gestalten &nbsp;</li></ul>
<br /><br />Kontaktadressen<br /><br />Bundesselbsthilfe Verband<br />Kleinwüchsiger Menschen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (VKM)<br />1. Vorsitzender:<br />Horst Stengritt<br />Lieneschweg 46<br />49076 Osnabrück<br />Telefon: 0541 – 13 15 14,&nbsp; Fax: 0541 – 1 21 76 61<br />Mail: <link http://horst.stengritt@kleinwuchs.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">horst.stengritt@kleinwuchs.de</link><br /><br />2. Vorsitzende:<br />Lydia Maus<br />Stadtweg 28b<br />31191 Algermissen<br />Telefon: 05126 – 8 02 02 20&nbsp; Fax: 05126 – 8 02 02 21<br />Mail: <link lydia.maus@kleinwuchs.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">lydia.maus@kleinwuchs.de</link><br /><br />Landesverbände:<br />Die Ansprechpartner unserer Landesverbände nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.<br /><br />Sitz des Vereins:<br />Amtsgericht Hamburg, Vereinsregister-Nr.: 7275<br /><br />Mitglied in den Dachverbänden:<br />BAG Selbsthilfe und Sozialverband Deutschland<br /><br />Vereins- und Spendenkonto:<br />Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370020500<br />Kontonummer: 8088500<br /><br />Bundessportgemeinschaft kleinwüchsiger Menschen <abbr title="eingetragener Verein">e.V.</abbr> (BSGKM)<br />1. Vorsitzende:<br />Karen Müller<br />Froesleer Bogen 25<br />24983 Handewitt<br />Telefon:&nbsp; 04608 – 97 13 87&nbsp;&nbsp; Fax:&nbsp; 04608 – 97 15 25<br />Mail: <link info@bsgkm.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">info@bsgkm.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Handicap</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spaziergang in Flensburg: Malerisches Kapitänsviertel</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/malerisches-kapitaensviertel.html</link>
			<description>Ein Spaziergang am Samstag, den 25.02.2012 um 11 Uhr in stillen Ecken und Winkeln der historischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[zwischen den Kirchen&nbsp;<link record:tx_fm_poi:792>St. Johannis</link>&nbsp;und&nbsp;<link record:tx_fm_poi:652>St. Jürgen</link>. Auf dieser Tour sehen Sie beschauliche Gassen, Brunnen, idyllische Gärten und einfach bezaubernde Häuser.<br /><br />Start: Touristinformation Flensburg am <acronym title="Zentraler Omnibus-Bahnhof oder Busbahnhof">ZOB</acronym>, Preis Erw. 7,00 EUR,<br />Kinder bis 12 J. 4,00 EUR.]]></content:encoded>
			<category>Termine &amp; Veranstaltungen</category>
			<category>Sehenswertes</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diabetes mellitus Typ 2</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/diabetes-mellitus-typ-2.html</link>
			<description>Viele Menschen sind an Diabetes Typ 2, im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, erkrankt und wissen es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seid 1961 hat sich die Zahl der Diabeteserkrankungen verdreifacht. Diabetes gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Es ist eine Stoffwechselerkrankung. Zurzeit sind <abbr title="circa-ungefähr">ca.</abbr> 3,8 Millionen Menschen an Diabetes 2 erkrankt und die Zahl steigt ständig. Ein gefährlicher und weit verbreiteter Irrtum ist, Diabetes 2 sei weniger gefährlich als Diabetes 1. Die Erkrankung verläuft zunächst unauffällig und man spürt sie nicht. Viel wertvolle Zeit geht dadurch verloren. Ab dem 60. Lebensjahr nimmt die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen besonders stark zu. Deshalb sprach man in früheren Jahren auch vom Alterszucker. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend, weil sie den Eindruck erweckt, dass es normal ist, im Alter Diabetes zu bekommen.<br /><br />Der Körper benötigt für die Arbeit der Organe, Muskeln und zur Erhaltung der Körpertemperatur ständig Brennstoff, den wir durch Nahrungsaufnahme erhalten. Die Nahrung wird im Darm zu Traubenzucker, auch Glukose genannt, verwandelt. Vom Darm gelangt die Glukose mit dem Blut in jede Körperzelle. Sie kommt aber nur durch das Hormon Insulin, das die Zellen öffnet, in die Zellen hinein.<br /><br />Jeder Mensch hat also Zucker im Blut. Das für die Verwertung der Glukose erforderliche Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse erzeugt. Beim Typ Diabetes 1 erzeugt die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr. Insulin muss dann dem Körper täglich in bestimmten Mengen künstlich zugeführt werden.<br /><br />Beim Typ Diabetes 2 wird zwar noch Insulin erzeugt, aber nicht mehr in ausreichender Menge, weil einige der Insulin erzeugenden Zellen abgestorben sind. Der vom Körper erzeugte Zucker gelangt nicht in die Körperzellen, sondern verbleibt im Blut und wird dann über die Nieren ausgeschieden. Dafür bindet der Zucker sich an Wasser.<br /><br />Die betroffenen müssen häufiger Wasser lassen, auch nachts, weil sie den Zucker ausscheiden müssen. Durch den Flüssigkeitsverlust werden Sie sehr durstig. Wer diese Merkmale bei sich feststellt, sollte beim Hausarzt einen Blutzuckertest machen lassen. Dabei muss man auf nüchternen Magen einen halben Liter stark zuckerhaltige Flüssigkeit trinken. Zwei Stunden dauert dabei der Aufenthalt beim Arzt, weil vor dem Trinken der Zuckerwert gemessen wird. Eine weitere Messung erfolgt nach einer Stunde und noch eine nach zwei Stunden.<br /><br />Wenn der Wert bei 90 und nach zwei Stunden bei 140 mg/dl (mg-Milligramm Zucker pro dl-Deziliter Blut) liegt, besteht keine Zuckerkrankheit. Ein Wert von 200 mg/dl und mehr ist ein Beweis von Diabetes Typ 2.&nbsp;<br /><br />Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die zurzeit noch nicht heilbar ist. Durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung, Vermeidung von Übergewicht, viel Bewegung und durch Unterstützung von Medikamenten kann die Fortschreitung von Diabetes Typ 2 verzögert werden.<br /><br />Die Erkrankung an Diabetes sollte jeder ernst nehmen, sie kann zu Sehstörungen, schlechter Wundheilung, Hautjucken und allgemeiner Infektanfälligkeit führen.&nbsp;<br /><br />Zur Geschichte der Diabetes ist anzumerken, dass der Begriff aus dem Griechischen stammt und „Hindurch gehen lassen“ bedeutet. Auch in der Antike gab es Menschen, die an übermäßiger Harnausscheidung litten. Der griechische Arzt Arcataios von Kapadokien (<abbr title="circa-ungefähr">ca.</abbr> 80-130 Jahre nach <abbr title="Christus">Chr.</abbr>) nannte diese starke Harnausscheidung Diabetes. Erst der deutsche Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus (1493-1541) vermutete Stoffwechselstörung als Ursache der Diabetes. Er glaubte, dass die Zusammensetzung des Blutes bei Diabetikern verändert war.<br /><br />Mitte des 19.Jahrhunderts untersuchte der deutsche Arzt Paul Langerhans (1847-1888) Teile der Bauchspeicheldrüse. Unter dem Mikroskop entdeckte er unterschiedliche Zellengruppen. Diese Zellengruppen, die nach ihm benannten „Langerhansschen Inseln“, sind die Zellen die das Insulin produzieren.&nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Handicap</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine lange Freundschaft</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/eine-lange-freundschaft.html</link>
			<description>Im Urlaub werden oft Bekanntschaften geschlossen. Man tauscht Anschriften aus, verspricht zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unser erster Flug im Leben im September 89 sollte meine Frau und mich nach Griechenland zur Insel Thassos bringen. Der Zielflughafen war Kawalla. Nach gut einer Stunde Flugzeit bekamen wir warmes Essen und zum Nachtisch Kaffee, Schokolade und Kekse. Die Teller und Tassen stellten wir auf kleine Klapptische, die sich an der Rückseite der Rückenlehnen der Vordersitze befanden. Die Rückenlehnen ließen sich durch anheben der Sitzarme nach hinten stellen. Nachdem meine Frau ihren Kaffee getrunken hatte, verstellte Sie ihre Rückenlehne mit einem kleinen Ruck nach hinten. Im gleichen Moment schoss ein mit seiner Frau hinter uns sitzender Passagier hoch und wischte und tupfte von seinem weißen Hemd Kaffee ab. Er hatte seine volle Kaffeetasse noch auf dem Klapptisch an der Rückenlehne meiner Frau stehen, der Kaffee ergoss sich über sein Hemd. Uns war das sehr peinlich und wir entschuldigten uns immer wieder. Der Mann nahm es ganz gelassen und beruhigte meine Frau in dänischer Sprache. Da meine Frau sehr gut und ich etwas Dänisch spreche, trat dann bei Rede und Antwort gleich etwas Beruhigung ein.<br /><br />Als wir am nächsten Morgen im Hotel zum Frühstück gingen, saß das dänische Paar schon im Raum. Wir entschuldigten uns noch mal für das Missgeschick vom Vortag und setzten uns zu ihnen. Sie hießen Karin und Arne Jörgensen und kamen aus Esbjerg in Dänemark. Es wurde ein schöner Urlaub. Wir machten zusammen mit Karin und Arne Ausflüge, lagen gemeinsam am Strand, trafen uns zum Frühstück und Abendessen. Wir hatten das Gefühl, wir kannten uns schon ewig.<br /><br />Jeder Urlaub hat ein Ende. Am letzten Tag waren wir ein wenig traurig, dass wir uns nun nicht mehr sehen würden. Wir tauschten gegenseitig die Anschriften, versprachen zu schreiben und Hofften uns wieder zu sehen. Das geschah einige Wochen später. Karin und Arne besuchten Verwandte in Glücksburg. Auf dem Rückweg nach Esbjerg kamen sie zu uns. Dabei beschlossen wir den nächsten Urlaub gemeinsam zu verbringen. Er führte uns nach Portugal an die Algarve. Es war ein schöner Urlaub mit vielen gemeinsamen Unternehmungen. Unsere Freundschaft wurde immer fester. Wir freuten uns, wenn wir Karin und Arne in Esbjerg oder sie uns in Flensburg besuchten. Seit 1989 haben wir jedes Jahr, nur zweimal aus Krankheitsgründen nicht, gemeinsam Urlaub gemacht. Im Mai dieses Jahres haben wir mit Karin und Arne, ihren Kindern, Enkelkindern und Freunden ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Eine verschüttete Tasse Kaffee hat zu einer schönen dauerhaften Freundschaft über Landesgrenzen hinaus geführt.]]></content:encoded>
			<category>Damals</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Flensburger Originale: Willem Rradis</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/flensburger-originale-willem-rradis.html</link>
			<description>Capito, der Chef des Armenhauses St. Pauli hatte die Ländereien des Hauses für den Anbau von Gemüse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem Gemüse konnte er sein Haus und auch den Markt versorgen. Willem war sein Landhelfer. Wenn es soweit war, bündelte Willem Radieschen. Unter Aufsicht von Capito wickelte er Bast um die Stängel, schnitt sie mit dem Taschenmesser auf gleiche Länge, legte die Radieschen auf seinen Wagen und fuhr in Richtung Südermarkt.<br /><br />„Rradies, Rradies frische Rradies“ schrie Willem in alle Straßen, an denen er vorbeikam. Damit Willem auch etwas vom Verkauf hatte, wandte er einen Trick an. In einem Seitenweg stoppte er mit seinem Wagen. Aus einem Teil der Bündel von zwölf Stück zu zehn Pfennig zog er zwei Stück raus, und bündelte sie zum Verkaufspreis von fünf Pfennig. Er legte die Bündel zu zehn Pfennig auf die linke, und die zu fünf Pfennig auf die rechte Seite des Wagens. Sich ängstlich umsehend, ob jemand das gesehen hatte, fuhr er in Richtung Südermarkt.<br /><br />Angekommen suchte er sich einen guten Platz und schrie „ Rradies, Rradies, frische Rradies“. Wenn die Leute weitergingen, murmelte er leise „zu zehn Pfennig für Capito in die linke Tasche, zu fünf Pfennig für mich in die rechte Tasche“. Ein kleiner Junge der das beobachtet hatte gesagt „Willem, die Bündel sind ja alle verschieden, eins hat zwölf, das andere zehn, und das hat man nur acht Radies“.&nbsp;<br /><br />„Halt den Mund, hier hast du fünf Pfennig für ein paar Bonscher, und nu hau ab, dann wird die Luft hier beser“ schimpfte Willem. Ein Freund sieht, wie Willem einer feinen Dame zwei verschiedene Bündel zum gleichen Preis verkauft und das Geld in je eine Jackentasche steckt. „Du schummelst ja, Willem, pass auf, dass das keiner merkt“. „Ach“ sagt Willem, „ich mach das nur bei meiner kurzsichtigen Kundschaft mit Lorgnons und Brillen, die sehen doch doppelt“.<br /><br />So zog Willem Tag für Tag mit dem Ruf „Rradies, Rradies, frische Rradies“ durch die Straßen und hatte daher seinen Namen „Willem Rradies“. &nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Damals</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn der Postmann klingelt</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/wenn-der-postmann-klingelt.html</link>
			<description>Karl-Heinz Schubert wurde am 01. April 1945 bei der damaligen Reichspost, beim Postamt 1 in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu seiner Zeit gab es im Postdienst Postzusteller, Paketzusteller und Geldbriefträger. In der Rathausstraße befand sich die Zahlstelle, von der die Geldbriefträger das am Tag auszuzahlende Geld erhielten. Vorher wurde das Geld von dem Zahlstellenbeamten und einem weiteren Postler von der Reichsbank im Nordergraben in einem Postsack zu Fuß zur Zahlstelle in der Rathausstraße getragen. Als Waffe trug der ältere Postbeamte einen Gummiknüppel. Für die heutige Zeit undenkbar! In der Nachkriegszeit zahlte die Post auch die Rente aus. Zum Beispiel im Deutschen Haus: Links und rechts im Gang neben dem großen Saal saß ein Postbeamter hinter einem Tisch. Seitlich am Tisch stand, mit einer Pistole bewaffnet und einem Tschako auf dem Kopf, ein Polizist. Auf dem Land wurde Rentengeld in der Dorfpoststelle ausgezahlt. Auch dort war immer ein bewaffneter Polizist mit dabei.<br /><br />Der Zustellbereich von Karl-Heinz reichte von der Waldstraße bis zur Friesischen Straße 500! Diese endete bei der Brüterei Joosten. Das Brütereischild steht bis heute noch an dem Haus.<br /><br />Schwierig war die Zustellung in den Außenbezirken, wie <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> dem heutigen Jarplund-Weding, früher Weding-Feld. Heute ist dort eine dichte Bebauung mit Straßennamen und Hausnummern. Damals waren es überwiegend Bauerngehöfte ohne Hausnummern. Es gab dort Hofbesitzer mit gleichen Nachnamen, aber unterschiedlichen Vornamen. Karl-Heinz stellte auch in solchen Bereichen Post zu. Um beim richtigen Haus die richtige Post abzuliefern, legte er sich eine „Kladde“ (ein Buch) an, zum Beispiel mit dem Vermerk „Emil Jessen: zweiter Weg links von der Husumer Straße, dritte Einfahrt rechts, <abbr title="Abkürzung für -und so weiter-">etc</abbr>.“. Nachdem er dann einen anderen Bereich bekam, gab er die Kladde an seinen Nachfolger weiter.<br /><br />Älteren&nbsp; Flensburgern ist Karl-Heinz Schubert als Radsportler bekannt, der für den Flensburger Radsport Club „Nordstern“ viele Male das Radrennen „Rund ums Deutsche Haus“, Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre fuhr. Einmal sollte seine Mannschaft an einem Straßenrennen in Neumünster teilnehmen. Karl-Heinz hatte an diesem Tag Dienst. Nach Dienstschluss setzte er sich auf sein Rennrad, fuhr nach Neumünster, nahm am <abbr title="circa-ungefähr">ca.</abbr> 60 <abbr title="Kilometer">km</abbr> langen Rennen teil, und fuhr danach von Neumünster mit dem Rennrad zurück nach Flensburg. Das waren harte Jungs, die damaligen Postboten.]]></content:encoded>
			<category>Damals</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Tomatenberg</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/der-tomatenberg.html</link>
			<description>Auf dem Volksparkgelände oberhalb der Straße „Am Lautrupsbach“ befand sich bis ca. 1953 die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Flensburger&nbsp; „ Schiet“&nbsp; wurde von der Pumpstation Ecke Ballastbrücke / Am Unteren Lautrupsweg in die Klärbecken nach oben gepumpt. Der Antrieb des Motors erfolgte mit Gas, das man aus dem Klärschlamm gewann. Es erzeugte ein „fiestendes“ Geräusch und war recht laut. Die Anwohner um die Pumpstation nannten ihn „Pupsmotor“.<br /><br />Der getrocknete Klärschlamm lagerte auf dem Klärbeckengelände. Bei Bedarf konnten ihn Klein- und Hausgärtner kostenlos abholen. Dazu wurde der trockene Schlamm von oben über eine Rutsche nach unten zum Ausgabeplatz befördert. Der befand sich etwa da, wo heute der Parkplatz der Fa. A.P. Kloster ist. Der Klärschlamm enthielt jede Menge unverdauter Tomatenkerne, die durch den Wind vom Lagerplatz und beim Rutschtransport über das Gelände und den Hang verteilt wurden.<br /><br />Tausende von Tomatenpflanzen wuchsen und ließen schöne rote Tomaten reifen. Daher der Name „Tomatenberg“.<br /><br />Dieser Name ist bis heute geblieben, und so nennen viele Flensburger die Straße „Am Lautrupsbach“ Tomatenberg.&nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Damals</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Knall</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/der-knall.html</link>
			<description>Es passierte 1948 im Flüchtlingslager in Flensburg an der Apenrader Straße. Wir wohnten in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heizung gab es keine. Geheizt wurde mit Kanonenöfen oder Brennhexen. Brennhexen waren kleine Miniherde zum Kochen, die mit trockenen, fingerdicken Ästen oder dünnen Holzstücken befeuert wurden. Auf der Kochfläche war Platz für einen großen Kochtopf oder für zwei kleine Töpfe. Das Brennholz hatte jeder draußen unter seinem Fenster gelagert, das für den täglichen Bedarf, um es trocken zu halten, im Zimmer.<br /><br />Es war Mitte Januar und sehr kalt. Draußen lag Schnee. Wir Kinder, sechs bis acht an der Zahl, zwischen acht und zwölf Jahre alt, hielten uns wegen der Kälte im Barackenflur auf. Plötzlich gab es einen lauten Knall, und aus dem Zimmer stürzte schreiend eine Frau heraus. Das Gesicht schwarz vom Ruß, die Haare angesenkt. Sie schrie: „Man will mich umbringen!“<br />&nbsp;<br />Vor Schreck liefen wir Kinder nach draußen, die Frau schreiend hinter uns her. Wir hatten ihr und anderen Lagerbewohnern schon so manchen Streich gespielt, indem wir aufs Dach geklettert waren und in die Schornsteine und Ofenrohre etwas reinsteckten. Der Rauch konnte nicht abziehen, das jeweilige Zimmer war dann total verqualmt.<br /><br />Silvester war noch lange nicht vorbei. Da wir wegliefen, dachte die Frau – wie sich später herausstellte – wir hätten ihr wieder mal einen Streich gespielt und einen Knallkörper ins Ofenrohr gesteckt.<br /><br />Sie glaubte es auch später noch, weil der Lagerleiter, der die Angelegenheit untersuchen musste, in der Brennhexe und im Zimmer Teile eines Knallkörpers fand.<br /><br />Wir Kinder hatten wirklich nichts damit zutun. Vermutlich war Silvester ein nicht losgegangener Knallkörper zwischen ihr Brennholz gelangt. Beim Nachlegen von Holz ging das Ding dann los.<br /><br />Die Begebenheit gab noch lange Gesprächsstoff im Lager.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Damals</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf zur Wikinger Rallye 2012</title>
			<link>http://www.flensburg-mobil.de/artikel/lesen/auf-zur-wikinger-rallye-2012.html</link>
			<description>Vom 22. bis 24. März 2012 findet in und um Süderbrarup die ADAC Wiking-Rallye, statt. Diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) ergänzt:&nbsp;<br />&quot;Wir haben gehört, dass sowohl Brian Madsen als auch Sandro Wallenwein dabei sind. Schon vor der Öffnung der Nennungsliste ist damit klar, dass die beiden amtierenden Landesmeister bei uns am Start sein werden.&quot;<br />Der Wikinger-Veranstaltergemeinschaft aus den beiden ADAC-Ortsclubs MSF Idstedt und AC Schleswig ist es zum vierten Mal hintereinander gelungen, eine vollkommen neue Veranstaltung anzubieten. Neu dazu kommt ein Zuschauer-Rundkurs&nbsp; inmitten Süderbrarup, der am Samstagnachmittag zweimal befahren wird und für Fahrer und Fans ein zusätzliches Highlight bedeutet.<br />Deshalb heißt es auch 2012&nbsp; wieder: „Auf zu den Wikingern in Deutschland ganz oben.“<br /><br />Quelle: Internet/<link http://www.motorsport-magazin.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Motorsport-Magazin.com</link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Termine &amp; Veranstaltungen</category>
			<category>Sehenswertes</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 10:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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