Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sowohl Unternehmen, als auch Institutionen auf kommunaler Ebene an einem Strang ziehen. Eine umfassende Studie zu den Möglichkeiten, die dem Ziel der CO²-Neutralität entgegenkommen, hat nun die Projektgruppe der Universität Flensburg vorgestellt.
Um im Vorfeld sicherzustellen, dass das Projekt die volle Unterstützung der Bevölkerung und der Unternehmen genießt, wurden Workshops durchgeführt und Lösungswege in Arbeitsgruppen konkretisiert. Im Zentrum der gemeinsamen Anstrengungen stand zuerst die Senkung des Energieverbrauchs durch eine Verringerung des Bedarfs und eine Steigerung der Energieeffizienz. Erst im zweiten Schritt wurde auf den Ersatz fossiler Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl und den Weg hin zu erneuerbaren Energien eingegangen.
Denn für die Unternehmen müssen sich die Maßnahmen auch finanziell rechnen. Bevor also beispielsweise in den teuren Austausch des unternehmensinternen Fuhrparks investiert wird, sollte zuerst der Wärme- und Stromverbrauch analysiert und optimiert werden.
Im konkreten Fall der Industrie- und Handelskammer zählt zur Optimierung des Stromverbrauchs unter anderem der Austausch der Außenbeleuchtung gegen LED Leuchten.
Der Wärmeverbrauch wurde durch umfangreiche Isolierungsmaßnahmen gesenkt.
Einen weiteren wichtigen Punkt stellt das energiebewusste Verhalten der Mitarbeiter dar, die ebenfalls für dieses Thema sensibilisiert werden.
Und die ergriffenen Maßnahmen tragen bereits Früchte: So konnte die Industrie- und Handelskammer ihren Jahresstromverbrauch von bisher 30.000 auf 26.000 Kilowattstunden verringern.

